Horte gerettet!

Erfolg für die Hortretter
Die zum Jahreswechsel 2016/2017 gegründete Lübecker Elterninitiative der HortretterInnen kann einen großen Erfolg verbuchen. Im Jugendhilfeausschuss, der am 1. Februar 2018 stattfand, erhielt der Antrag, die noch bestehenden Horte Lübecks so lange zu erhalten, bis die Hortstandards an den Betreuten Grundschulen geschaffen wurden, eine deutliche Mehrheit. Eingereicht hatte ihn die Fraktion Grün-Alternativ-Links (GAL) – basierend auf den Forderungen der HortretterInnen. Unterstützt wurde der Antrag durch die Stimmen von GAL, LINKE, SPD, Grünen, dem Lübecker Jugendring und einem Teil der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände.

„Wir freuen uns sehr und danken allen UnterstützerInnen, die sich konsequent, richtungsweisend und voller Herzblut für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung stark gemacht haben“, so Juleka Schulte-Ostermann, Gründungsmitglied der Elterninitiative HortretterInnen. „Damit können wir in Lübeck auf eine qualitativ hochwertige Betreuung der Grundschulkinder bauen, die langfristig zu mehr Chancengleichheit führt“, so Schulte-Ostermann weiter.

Über ein Jahr lang hatte die Initiative Bewusstsein für die Notwendigkeit des Horterhaltes und die Einführung von Hortstandards an den Betreuten Grundschulen geschaffen. Sie führte zahlreiche Gespräche mit Fraktionen, Eltern, pädagogischen MitarbeiterInnen von Kitas, Horten, Betreuten Grundschulen sowie LehrerInnen und platzierte das Thema durch Pressearbeit und in sozialen Medien.

“Ich finde sehr positiv, dass die heutige Sitzung des JHA zeigte, dass allen Beteiligten die Qualität der Betreuung der Grundschulkinder am Herzen liegt und dass ein Ausbau der Betreuten Grundschule nicht nur auf quantitativer Ebene stattfinden kann. Wir blicken nun einer Etablierung der Qualitätsstandards optimistisch entgegen”, führt Anna Sondermann, ebenfalls Mitglied der Initiative weiter aus.